Hochwasserschutz mit Bibern - Reviere werden knapp
Bad Freienwalde (dpa/bb) - Obwohl der Biber im Wasser in seinem Element ist, kann ihm Hochwasser gefährlich werden. Steigt die Oder, verlagern die geschützten Nager ihre Burgen nach oben. Dazu graben sie sich in den Deich und richten Schäden an. Dem wird derzeit im Oderbruch mit der Anlage sogenannter Wildrettungshügel zuvorgekommen. Auch Matten würden zum Schutz der Dämme verwendet, sagte der Biberbeauftragte des Landesumweltamtes für Ostbrandenburg, Günter Wartenberg, der Nachrichtenagentur dpa. Nach Angaben des Amtes leben in Brandenburg 2500 bis 2700 Biber, davon 400 bis 650 im Oderbruch. Langsam wird der Platz für die Reviere der Tiere knapp.
